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Industrie der Euro-Zone beginnt 2018 mit viel Rückenwind

Von der guten Auftragslage in der deutschen Industrie dürfte auch die Schweiz profitieren. (Symbolbild)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Die Industrie der Euro-Zone startet mit so viel Rückenwind ins neue Jahr wie seit mindestens 20 Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex kletterte im Dezember um 0,5 Punkte auf den Rekordwert von 60,6 Zählern.

Das teilte das Markit-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter 3000 Unternehmen mit. "Der Aufschwung der Euro-Industrie hat im Dezember weiter an Fahrt gewonnen und bescherte dem Sektor nicht nur das beste Jahr seit Umfragebeginn 1997, sondern sorgt damit auch für einen guten Start ins neue Jahr 2018", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson.

Der Aufschwung dürfte sich fortsetzen: Der Auftragseingang legte kräftig zu, während die Einkaufsmenge wegen der hohen Produktionsanforderungen auf ein Rekordhoch kletterte. Der Beschäftigungszuwachs erreichte ebenfalls ein Rekordniveau.

"Das Erfreulichste ist jedoch, dass der Investitionsgüterbereich mit den Anlagen- und Maschinenbauherstellern in Rekordtempo expandierte", sagte Williamson. "Dies zeigt, dass die Investitionen zunehmen, was wiederum der Produktivität und den Gewinne zugute kommt und für einen nachhaltigen Aufschwung sorgen dürfte."

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