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Beim Industriekonzern Dätwyler sind im Geschäftsjahr 2014 Umsatz und Gewinn eingebrochen. Das Nettoergebnis belief sich noch auf 97,9 Millionen Franken, nach 120 Millionen im Vorjahr. Dieser Rückgang erklärt sich das Urner Unternehmen vollständig mit der Steuerquote.

Diese habe im Vorjahr deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt gelegen, teilte Dätwyler am Dienstag mit. Auch der Wechselkurseinfluss war 2014 negativ und belief sich auf 21,3 Millionen Franken.

Durch den Verkauf der Fachhandelssparte Maagtechnic per Anfang April 2014 ging der Umsatz erneut zurück auf noch 1,25 Milliarden Franken. Das war ein Minus von 9,4 Prozent. Auch die Akquisition der Columbia Engineered Rubber im Oktober 2014 konnte die fehlenden 115 Millionen Franken nicht kompensieren.

Operativ sei 2014 ein Übergangsjahr gewesen, heisst es in der Mitteilung. Der Schwerpunkt habe auf der Umsetzung der strategischen Integrationsprojekte gelegen. "Die kontinuierliche Steigerung der Ertragskraft zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", wird CEO Paul Hälg zitiert.

Der Konzern habe sich seit längerem auf einen stärkeren Franken eingestellt. Daher erachte man aus heutiger Sicht einen Umsatz von 1,2 Mrd. Franken für 2015 als realistisches Ziel. Akquisitionen könnten den Umsatz erhöhen. Dätwyler arbeite zurzeit an mehreren Projekten. Neu strebt die Dätwyler Gruppe bis 2020 einen Umsatz von 2 Mrd. Franken und eine EBIT-Marge zwischen 12 und 15 Prozent an.

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