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Teufenthal AG - Die in der Herstellung von hochwertigen Aluminium- und Zinkguss-Teilen tätige Injecta AG in Teufenthal AG steht vor der Schliessung. Rund 110 Mitarbeitende würden bei einer Betriebseinstellung ihren Job verlieren.
Der Verwaltungsrat sehe sich zu diesem Schritt gezwungen, nachdem wegen der Finanzkrise und der gegenwärtigen Euro-Schwäche die Erträge massiv eingebrochen seien, teilte die Injecta AG im aargauischen Wynental am Mittwoch mit. Auch mittelfristig zeichne sich keine Besserung der Lage ab.
Mit den Lieferanten, Kunden und Mitarbeitenden seien Gespräche geplant, ob einzelne Produkte weitergeführt werden könnten, sagte Verwaltungsratspräsident Karl Weber auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Als Zulieferer stehe das Unternehmen unter einem enormen Preisdruck, dem es nicht standhalten könne. Zudem sei der Euro-Kurs stark gesunken, sagte er.
Injecta erziele mehr als die Hälfte des Umsatzes im Euro-Raum. Für dieses Jahr sei ein Umsatz von 20 Mio. Fr. budgetiert gewesen. Die gesamte Branche leide an Überkapazitäten.
Der Verwaltungsrat kam nach eigenen Angaben zum Schluss, dass eine geordnete Schliessung des Betriebes die "am wenigsten schädliche Variante" für die Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und Geldgeber darstelle.
Das Unternehmen war 2004 in neue Hände gekommen. Eine Investorengruppe (Arcrim Holding AG) übernahm die Aktien von der damaligen Alu Menziken Holding AG.

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SDA-ATS