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Captain Gökhan Inler fehlt wegen muskulären Problemen im Oberschenkel auch im Training vom Sonntag. Es zeichnet sich ab, dass er das Spiel in der EM-Qualifikation am Dienstag in San Marino verpasst.

Zwei Spiele, null Punkte, null Tore: Mit dieser Vorgabe fliegt das Schweizer Nationalteam heute Montag nach Rimini. Im Hinterland der Hochburg des Adria-Tourismus sind gegen den krassen Aussenseiter San Marino Punkte und Tore zwingend. "Man darf nicht sagen, dass wir krass oder brutal favorisiert sind. Wir nehmen jeden Gegner ernst und bringen auch San Marino viel Respekt entgegen", sagte Josip Drmic. Aber auch der Stürmer von Bayer Leverkusen weiss, was von ihm und seinen Kollegen in Serravalle erwartet wird. "Wir müssen nun endlich wieder Tore schiessen. Nur gut zu spielen wie in Slowenien, bringt uns jetzt nichts mehr. Wir brauchen Tore und Punkte."

Wie schiesst die Schweiz wieder Tore? Um diese Frage dreht sich im Moment fast alles im Nationalteam. Am Mittag hatte Nationalcoach Vladimir Petkovic mit der Mannschaft die verpassten Chancen aus dem Spiel gegen Slowenien auf Video analysiert. Am frühen Abend absolvierten die Schweizer in Freienbach eine Trainingseinheit, in der es fast ausschliesslich um den Abschluss ging. Zunächst acht gegen acht auf kleine Tore. Dann Angriffe mit sieben Stürmern und Mittelfeldspielern gegen drei oder fünf Verteidiger und am Ende nochmals acht gegen acht auf dem halben Feld mit den grossen Toren. Viel Vertrauen holten sich die Schweizer Stürmer dabei allerdings nicht. Keiner erzielte mehr als einen Treffer, Drmic ging sogar ganz leer aus.

Drei Spiele und 319 Minuten wartet die Schweiz nun schon auf einen Treffer. Drmic selbst ist seit sieben Partien und 417 Minuten ohne Erfolg. Das sind Zahlen, die überraschen, wenn man bedenkt, wie schnell er sich Anfang Jahr in der SFV-Auswahl etabliert hat. 126 Minuten brauchte er bis zu seinem ersten Tor. Nach nur gerade 222 Minuten hatte er für das Nationalteam schon dreimal getroffen. Seither: nichts mehr. Drmic sagt, was ein Stürmer in einer solchen Situation immer sagt: "Das Glück wird zurückkehren. Mit noch härterer Arbeit und noch mehr Konzentration treffe ich wieder und schiessen wir auch als Mannschaft wieder Tore."

Wie Petkovic den bereits abgereisten Philippe Senderos ersetzt, und wer allenfalls Gökhan Inlers Rolle als zentraler Stratege einnimmt, ist völlig offen. Steve von Bergen und Fabian Lustenberger stehen in der Innenverteidigung bereit für einen Einsatz an der Seite von Johan Djourou. Granit Xhaka könnte im Mittelfeld ins Zentrum rücken und auf der Seite Platz machen für Pajtim Kasami. Doch wen Petkovic am Dienstag auch nominiert: Die Mannschaft muss Tore erzielen. Das muss ihr gegen San Marino gelingen. In welcher Formation und mit welchem Personal auch immer.

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SDA-ATS