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Syrien und seine Verbündeten Iran und Russland verfolgen laut Präsident Baschar al-Assad im syrischen Bürgerkrieg "dieselbe Vision". Das sagte der syrische Staatschef in einem Interview mit dem Sender PBS, das am Montag in Auszügen veröffentlicht wurde.

Teheran und Moskau wollten ein "Gleichgewicht in der Welt". Für Syrien wünschten sich diese beiden Länder "Stabilität und eine politische Lösung" des Konflikts. Damit hätten alle drei Staaten "dieselbe Vision", sagte Assad.

In Syrien herrscht seit über vier Jahren Bürgerkrieg. Begonnen hatte der Konflikt Mitte März 2011 mit regierungskritischen Protesten. Seitdem wurden Schätzungen zufolge mehr als 215'000 Menschen getötet. Die Hälfte der syrischen Bevölkerung wurde vertrieben.

Verschärft hatte sich die Lage in dem Land zuletzt durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die Miliz eroberte im Sommer weite Landesteile in Syrien und setzt dort eine brutale Herrschaft durch.

Die beiden Länder sind Verbündete der syrischen Führung. Russland verfügt im syrischen Tartus über eine Militärbasis. Ende vergangener Woche hatte sich Assad für eine stärkere russische Militärpräsenz im Land ausgesprochen. Vom Iran unterstützte schiitische Milizen kämpfen in Syrien gegen den Islamischen Staat.

Eine von den USA angeführte Militärkoalition geht in Syrien sowie im Irak mit Luftangriffen gegen Stellungen der Dschihadisten vor. Das kanadische Parlament stimmt am Montagabend (Ortszeit) für eine Verlängerung des Einsatzes bis Ende März 2016. Kanadas Militär wird sich demnach nun auch an Angriffen in Syrien beteiligen, zuvor war es lediglich im Irak mit von der Partie.

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SDA-ATS