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Teheran - Mitten im Atomstreit mit der UNO verkündet der Iran Pläne zum Bau eines experimentellen Fusionsreaktors. Die Forschungsarbeiten nähmen noch zwei Jahre in Anspruch, sagte der Chef des iranischen Zentrums für Fusions-Forschung, Askar Sediksadeh, am Samstag dem englischsprachigen Sender Press TV.
Für die Konstruktion und den Bau des Reaktors seien weitere zehn Jahre erforderlich. Der Iran hatte 2006 erklärt, er treibe die Forschung für die Kernfusion voran.
Der Leiter des iranischen Atomprogramms, Ali Akbar Salehi, erklärte sich nach einer Meldung der studentischen Nachrichtenagentur Isna bereit, in der Fusionsforschung mit der Staatengemeinschaft zusammenzuarbeiten. In der Isna-Meldung wurden die Pläne für den Fusionsreaktor nicht erwähnt.
Herkömmliche Atomkraftwerke erzeugen Energie durch Kernspaltung. In einem Fusionsreaktor soll Energie durch Kernverschmelzung gewonnen werden. Kommerziell arbeitende Atommeiler dieser Art gibt es weltweit nicht. Die EU und sechs andere Staaten hatten 2006 den Bau eines ITER genannten Fusionsreaktors beschlossen, der für mehrere Milliarden Euro in Cardache in Südfrankreich entsteht.
Kraftwerke dieser Art gelten als sicher, weil sie keine Kettenreaktion erzeugen. Ihr Brennstoff kommt in praktisch endloser Menge im Meerwasser vor.
Die Weltgemeinschaft, vor allem der Westen, beschuldigt den Iran, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an Atomwaffen zu arbeiten. Die Islamische Republik weist die Vorwürfe zurück.

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SDA-ATS