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Teheran - Der Iran ist zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über sein umstrittenes Atomprogramm bereit. Die Gespräche könnten ab September fortgesetzt werden, wenn Teherans Bedingungen erfüllt würden, erklärte der iranische Atomunterhändler Said Dschalili am Dienstag.
In einem Brief an die EU-Aussenministerin Catherine Ashton schrieb er laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, die Teilnehmer müssten sich auf das Ziel der Verhandlungen verständigen. Dann sei der Iran zu Gesprächen bereit, um die internationale Zusammenarbeit zu verstärken und der allgemeinen Besorgnis entgegenzutreten.
Ashton hatte Mitte Juni in einem Brief an Dschalili die Wiederaufnahme der Gespräche gefordert. An den Atomgesprächen mit dem Iran beteiligen sich die fünf ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats - USA, Russland, Frankreich, Grossbritannien und China - sowie Deutschland.
China kritisierte derweil die zusätzlichen Sanktionen der USA gegen den Iran. Die Regierung in Washington hätte solch einen unilateralen Schritt nicht ergreifen sollen, sagte ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums.
Die im vergangenen Monat vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschlossene vierte Sanktionsrunde könne nicht eigenwillig ausgeweitet werden. Neben der Regierung in Washington hatte auch die EU vor kurzem eine Verschärfung der bestehenden UNO-Sanktionen verabredet.
Die neuen US-Sanktionen verbieten den Export von Benzin und von Gütern und Dienstleistungen zur Modernisierung der iranischen Öl- und Gasindustrie, die den wirtschaftlichen Kern der Islamischen Republik bilden. Auch Geschäfte mit bestimmten Banken und den Revolutionsgarden sind verboten.

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SDA-ATS