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Der neue iranische Präsident Hassan Ruhani hat eine zurückhaltendere Aussenpolitik seines Landes verlangt. Alle Offiziellen sollten bei aussenpolitischen Bemerkungen grössere Vorsicht walten lassen.

"Jeder auch kleine Fehler in der Aussenpolitik könnte uns teuer zustehen kommen," sagte Ruhani am Samstag bei der Vorstellung seines neuen Aussenministers Mohammed Dschawad Sarif.

Ruhani kritisierte in der Zeremonie populistische Aussagen seines Vorgängers Mahmud Ahmadinedschad auf dem Feld der Aussenpolitik. Den Applaus, den Ahmadinedschad unbedingt habe bekommen wollen, hätte sich dieser auch an anderer Stelle holen können.

Aussenpolitik sei nicht das Terrain von populistischen Slogans, sondern von überdachten Äusserungen, sagte Ruhani laut der Nachrichtenagentur Mehr.

Im Iran dürfe sich nicht jeder, der einen amtlichen Posten habe, zu aussenpolitischen Themen äussern: "Den Preis dafür bezahlen ja nicht sie, sondern das Volk." Bereits in seiner ersten Pressekonferenz nach Amtsantritt hatte sich Ruhani versöhnlich gezeigt und erklärt, den Atomstreit mit dem Westen schnell beilegen zu wollen.

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SDA-ATS