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Irans Präsident Ruhani fordert vom Westen Ende der Sanktionen

Dieser Inhalt wurde am 21. März 2015 - 10:47 publiziert
(Keystone-SDA)

Irans Präsident Hassan Ruhani hat den Westen aufgefordert, im Interesse einer Beilegung des Atomstreits alle Wirtschaftssanktionen gegen sein Land aufzuheben. Sanktionen und Drohungen gegen den Iran seien zwecklos, sagte Ruhani bei seiner Rede zum persischen Neujahr.

Ziel solle eine neue Ära der Zusammenarbeit sein. "Unsere Politik ist die der Entspannung und Ausdehnung der Zusammenarbeit", sagte Ruhani.

Die Atomverhandlungen sollen am kommenden Donnerstag in Lausanne fortgesetzt werden. Unterhändler des Irans und der fünf UNO-Vetomächte - USA, Russland, China, Frankreich Grossbritannien - sowie Deutschlands haben sich selbst das Ziel gesetzt, bis zum 31. März eine grundlegende Einigung zu erreichen.

Darauf aufbauend soll der zwölfjährige Atomstreit dann bis Ende Juni mit einem Abkommen beigelegt werden. Die westlichen Grossmächte will damit erreichen, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Die Führung in Teheran hofft auf ein Ende der lähmenden Wirtschaftssanktionen.

Allerdings hat der Westen eine Reihe dieser Strafmassnahmen auch wegen Menschenrechtsverletzungen im Iran verhängt. Die Aussenminister der USA, Deutschlands, Frankreichs und Grossbritanniens wollen in London über den Stand der Atomverhandlungen mit dem Iran beraten.

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