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Irland will noch vor der geplanten Kapitalerhöhung der teil-verstaatlichten Bank of Ireland einen Anteil von bis zu 15 Prozent an dem Geldhaus verkaufen. Das in der Finanzkrise gerettete Institut erklärte sich am Samstag mit dem Schritt einverstanden.

Finanzmarkt-Kreisen zufolge dürfte der Staat bereits eine Reihe von Investoren an der Hand haben, um den Schritt abzuwickeln. Das Euro-Land könnte damit einen kleinen Teil des Schuldenbergs von bis zu 70 Milliarden Euro abtragen.

Diesen Schuldenberg hatte Irland mit der Rettung seiner Finanzbranche angehäuft. Das Land musste deswegen Zuflucht unter dem Rettungsschirm von Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfonds (IWF) suchen.

Die neuen Aktien würden für 0,10 Euro angeboten, teilte die Bank of Ireland weiter mit. Damit liegt das Angebot unter dem derzeitigen Marktpreis. Die Anteilscheine schlossen am Freitag mit 0,13 Euro.

Das Institut hat Anfang des Monats eine Kapitalerhöhung und einen Rückkauf seiner Schulden mit einem drastischen Abschlag angekündigt. Damit will es insgesamt 4,2 Milliarden Euro zur Sanierung seiner Bilanz einnehmen.

Der Staat muss sich als Eigentümer von bislang 36 Prozent der Bank an dem Schritt beteiligen. Die Aktienausgabe würde den Beitrag der öffentlichen Hand reduzieren.

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SDA-ATS