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Die nordatlantische Insel Island, knapp 300 Kilometer südöstlich von Grönland gelegen, grenzt an den nördlichen Polarkreis und besteht zum grossen Teil aus Lavagestein. Gletscher, Geysire und Vulkane prägen die Landschaft.

Mit drei Einwohnern pro Quadratkilometer ist Island das am dünnsten besiedelte Land Europas. Zum Vergleich: In der Schweiz leben auf einem Quadratkilometer im Durchschnitt 194 Menschen.

Bis zum Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise hatte Island einen der höchsten Lebensstandards weltweit. Der Banken-Kollaps trieb die Insel an den Rand des Staatsbankrotts. Die Zahl der Arbeitslosen schoss in die Höhe, sank 2012 im Zuge der wirtschaftlichen Erholung aber wieder auf 6 Prozent.

Weitere Fakten:

- Hauptstadt: Reykjavik mit 120'000 Einwohnern

- Einwohnerzahl insgesamt: 315'000 Menschen

- Fläche: 103'000 Quadratkilometer; dies ist etwa die 2,5-mal die Fläche der Schweiz

- Regierungsform: parlamentarische Demokratie

- Geschichte: im 9. Jahrhundert von Wikingern aus Norwegen besiedelt; seit dem 17. Juni 1944 unabhängig von Dänemark

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SDA-ATS