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Israel hat am Donnerstag den Tag seiner Staatsgründung vor 64 Jahren gefeiert und dabei an seine noch immer gefährdete Existenz erinnert. Parlamentspräsident Reuven Rivlin rief die Bürger auf, die Existenz Israels nicht einfach als gegeben zu betrachten.

"Ich weiss, dass dieser Staat nicht etwas ist, das wir für selbstverständlich halten sollten", sagte Rivlin während einer feierlichen Zeremonie am Vorabend auf dem Herzl-Berg in Jerusalem. Zugleich rief er alle Teile der israelischen Gesellschaft - Juden und Araber sowie Gläubige und Säkulare - auf, gemeinsam für Israels Zukunft zu arbeiten.

Nach Angaben des Zentralen Statistikbüros leben heute 7,88 Millionen Menschen in Israel. Das sind fast zehnmal so viele wie bei der Staatsgründung 1948. Heute sind 75 Prozent der Menschen in Israel Juden und 21 Prozent Araber. Bei den anderen handelt es sich überwiegend um Einwanderer und ihre Familien, die nicht als jüdisch anerkannt wurden.

Der Unabhängigkeitstag folgte unmittelbar auf den eher stillen Gedenktag für die Gefallenen und Terroropfer am Mittwoch. Am Unabhängigkeitstag zieht es traditionell Hunderttausende Israelis in Parks, Wälder und an die Strände. Beliebt ist vor allem das Grillen im Freien. Aber auch Freiluftkonzerte und Vorführungen werden geboten.

SDA-ATS