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Israelische Forscher simulieren in der Wüste Leben auf dem Mars

Astronaut Alon Shakar (Links) und die Cello-Spielerin Jackie Fay aus Isreal testen in der Negev-Wüste das Mars-Leben.

KEYSTONE/EPA/JIM HOLLANDER

(sda-ats)

Israelische Forscher haben in der Negev-Wüste vier Tage lang die Lebensbedingungen auf dem Mars simuliert. Die sechs Wissenschaftler bewegten sich in Weltraum-Anzügen, testeten die Kommunikation zwischen All und Erde und wurden psychologisch untersucht.

Wie das israelische Wissenschaftsministerium mitteilte, wollen die Forscher so etwa überprüfen, wie sich Isolation auf den Menschen auswirkt. Die Wüsten-Astronauten verbrachten die meiste Zeit in einer speziell konstruierten Unterkunft, gingen aber auch auf wissenschaftliche Missionen und entnahmen Bodenproben.

Das Experiment endete am Sonntag. Es sei erfolgreich gewesen, heisst es in der Mitteilung.

Das "D-Mars"-Projekt ("Desert Mars") fand in Kooperation mit der israelischen Raumfahrtbehörde in der Nähe der Kleinstadt Mizpe Ramon statt. Nach einem Bericht der israelischen Zeitung "Haaretz" ist es eines von mehreren Mars-Simulationsprojekten auf der ganzen Welt.

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