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Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi soll hinter verschlossenen Türen mit Israel verhandelt haben. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/JASON SZENES

(sda-ats)

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist im Mai heimlich nach Ägypten gereist. Dabei beriet er mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi über eine Waffenruhe im Gazastreifen.

Wie der israelische Fernsehsender Kanal 10 am Montag unter Berufung auf US-Vertreter berichtete, dauerten die Beratungen am 22. Mai mehrere Stunden.

Netanjahu und al-Sisi sprachen demnach auch über eine Rückkehr der Autonomiebehörde von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in den Gazastreifen, eine Lockerung der israelischen Blockade und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur.

In Israel gab es zunächst keine offizielle Bestätigung für den Bericht. Auch das ägyptische Präsidialamt war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Regelmässige Vermittlerrolle

Seit Ende März gibt es an der Grenze des Gazastreifens zu Israel immer wieder gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Armee. Mindestens 168 Palästinenser und ein israelischer Soldat wurden seitdem getötet. Allein 63 Tote gab es am 14. Mai bei Massenprotesten gegen die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem. Gut eine Woche später reiste Netanjahu dem Bericht zufolge nach Ägypten.

Ägypten hat schon mehrfach im Nahost-Konflikt vermittelt. Ägypten und Jordanien sind die einzigen arabischen Länder, die einen Friedensvertrag mit Israel abgeschlossen haben. In der Nacht zum Freitag trat eine von Ägypten und der Uno vermittelte Feuerpause zwischen Israel der im Gazastreifen herrschenden Hamas in Kraft.

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SDA-ATS