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In Italien boomen Museen und historische Sehenswürdigkeiten. Besonders viel Besucherzuwachs verzeichnet das Kolosseum. (Archivbild)

Keystone/STEFFEN SCHMIDT

(sda-ats)

Italiens Museen erleben eine goldene Phase. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Museumsbesucher von 25 Millionen auf 45,5 Millionen fast verdoppelt.

Die Einnahmen durch den Verkauf von Eintrittskarten verdreifachten sich in diesem Zeitraum von 52,7 auf 174,9 Millionen Euro, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Sole 24 Ore" am Freitag.

Die italienischen Museen profitieren besonders von einer 2014 beschlossenen Reform, die den grossen staatlichen Museen mehr Autonomie gewährt hat. Dank der Reform sind Privatspenden für die Kultur stark gefördert worden.

Angebote wie Sonntage mit freiem Eintritt werden von der Bevölkerung rege genutzt. Wie das Kulturministerium berichtete, verzeichneten vor allem das Kolosseum in Rom, Pompeji bei Neapel und die Uffizien deutliche Zuwachsraten.

Obwohl die Zahlen zum Jahr 2017 noch nicht veröffentlicht wurden, rechnen die staatlichen Museen Italiens mit einem Rekordjahr. Im ersten Halbjahr 2017 ist die Besucherzahl um sieben Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 gestiegen. Bei den Einnahmen kam es zu einem Plus von 17 Prozent, teilte das Kulturministerium mit.

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SDA-ATS