Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Italien und Tunesien haben sich nach zweitägigen Verhandlungen auf ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen die Flüchtlingswelle aus Nordafrika geeinigt. Seit Montag trafen auf Lampedusa erneut mehrere Hundert Flüchtlinge ein, darunter mehrere Minderjährige.

Der italienische Innenminister Roberto Maroni sagte, die am Dienstag erzielte Einigung beinhalte ein Bekenntnis zur völligen Kooperation der tunesischen Sicherheitskräfte bei der Bekämpfung des nächtlichen Menschenschmuggels. Laut italienischen TV-Berichten sind auch Abschiebungen von Flüchtlingen Teil der Vereinbarung.

Seit Montagabend trafen erneut mehrere hundert Flüchtlinge an Bord von mehreren Flüchtlingsbooten auf der Insel Lampedusa ein. Etwa 1800 Migranten befinden sich zurzeit auf der Insel. In der Nacht auf Dienstag legte ein Schiff mit rund 450 Tunesiern ab, die in Zeltlagern aufs Festland untergebracht werden sollen.

Vorläufige Aufenthaltsbewilligung

Die italienische Regierung will den tunesischen Migranten eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung gewähren. Damit können die Migranten frei in die Länder des Schengen-Raums einreisen. Vor allem Tunesiern soll so die Möglichkeit gegeben werden, Verwandte in ganz Europa zu erreichen.

Die meisten der 22'000 Flüchtlinge, die seit Januar an den italienischen Küsten landeten, sind junge Tunesier.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS