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Italien weist 30 Tunesier aus

Italien hat die ersten 30 Tunesier ausgewiesen. Eine entsprechende Vereinbarung hatten die Regierungen in Rom und Tunis Anfang der Woche getroffen, wie das tunesische Innenministerium berichtete.

Unterdessen trafen laut dem italienischen Fernsehsender RAI schätzungsweise 500 Bootsflüchtlinge in Lampedusa ein, die vermutlich über das südliche Afrika aus Libyen geflohen waren.

Italien und Frankreich einigten sich nach tagelangem Streit auf eine engere Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme aus Tunesien. Beide Länder würden gemeinsame Patrouillen auf dem Meer und in der Luft durchführen, teilte der italienische Innenminister Roberto Maroni am Freitag in Mailand mit.

Ferner sollten Flüchtlinge mit befristeter Aufenthaltserlaubnis dazu ermutigt werden, auf "freiwilliger" Basis nach Tunesien zurückzukehren. Wie das im Einzelnen funktionieren sollte, wurde nicht erläutert.

Der französische Innenminister Claude Guénant kündigte an, sein Land werde sich an das Schengener Abkommen halten. Flüchtlinge, denen von der italienischen Regierung eine befristete Aufenthaltserlaubnis ausgestellt worden sei, dürften sich innerhalb der EU-Zone frei bewegen. Allerdings müssten sie neben gültigen Papieren auch ausreichend finanzielle Mittel nachweisen können.

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