Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Nach dem Entscheid Brasiliens, den in Italien wegen Mordes verurteilten früheren Linksextremisten Cesare Battisti nicht auszuliefern, zieht Italien seinen Botschafter ab. Aussenminister Franco Frattini beorderte Botschafter Gherardo La Francesca zu Beratungen zurück.

Diese Beratungen sollten dazu dienen, "gemeinsam mit den zuständigen internationalen Institutionen" das mögliche Vorgehen gegen die Entscheidung des Gerichts zu überlegen, teilte das italienische Aussenministerium am Freitag mit.

Brasiliens Oberster Gerichtshof hatte am Mittwoch eine Klage Italiens auf Auslieferung abgewiesen und Battistis Freilassung angeordnet. Wenig später kam der 56-Jährige frei.

Die Richter bestätigten die letzte Amtshandlung von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, der am 31. Dezember 2010 eine Überstellung Battistis nach Italien abgelehnt hatte.

Der 56-jährige Battisti verliess in der Nacht zum Donnerstag das Gefängnis in Brasília, wo er seit 2007 in Haft gesessen hatte. Die italienische Regierung kündigte daraufhin an, sie werde möglicherweise vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag ziehen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS