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Zwei Millionen medizinische Untersuchungen und 40'000 geplante Operationen fallen in Italien am Dienstag wegen des Ärztestreiks aus. (Symbolbild)

Keystone/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Aus Protest gegen von der Regierung geplante Einsparungen im Gesundheitswesen sind die Ärzte in Italien am Dienstag in den Streik getreten. Rund 200'000 Mediziner beteiligen sich an dem ganztägigen Arbeitsaufstand.

Zwei Millionen medizinische Untersuchungen und 40'000 geplante Operationen fallen daher aus. Nur der Dienst in Intensiv- und Notfallstationen werde gewährleistet, teilte der Ärzteverband Anaao Assomed mit. Dem Streik schlossen sich auch Veterinärmediziner an.

Der Protest richtete sich gegen die im Budgetgesetz enthaltenen Einsparungen der Regierung von Premier Paolo Gentiloni im Gesundheitswesen. Das Personal in Spitälern sei aus Spargründen stark reduziert worden, Überarbeitung und Stress seien die Norm. Der laufende Abbau staatlicher Ressourcen gefährde die Zukunft des öffentlichen Gesundheitssystems, warnen die Ärzte.

Die Gewerkschaften kritisierten, dass Bürger immer öfter selber für Gesundheitsausgaben aufkommen müssen. Das belaste vor allem die einkommensschwachen Italiener, die ohnehin schon die Auswirkungen der Krise in den vergangenen Jahren sehr zu spüren bekommen hätten. Der Ärztestreik löste entrüstete Reaktionen von Konsumentenschutzverbänden aus.

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