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Tod auf dem Schlauchboot: Italienische Küstenwache birgt Flüchtlinge im Mittelmeer. (Archivbild)

KEYSTONE/AP Oxfam/PABLO TOSCO

(sda-ats)

Die italienische Küstenwache hat am Sonntag 1230 Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer gerettet. Die Migranten seien bei insgesamt neun Einsätzen zwischen Sizilien und Nordafrika aufgegriffen worden, teilten die italienischen Behörden mit.

Es sei auch eine Leiche geborgen worden. Damit steigt die Zahl der in den vergangenen vier Tagen im Mittelmeer geretteten Flüchtlinge auf mehr als 4000. Die Passage von Nordafrika aus über das Mittelmeer ist gegenwärtig die am meisten genutzte Flüchtlingsroute nach Europa, nachdem die Balkanroute weitgehend geschlossen wurde.

Während der Flüchtlingszustrom nach Griechenland im Zuge des Abkommens der EU mit der Türkei zurückging, steigt die Zahl der Bootsflüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Italien gelangen wollen. Fast 49'000 Bootsflüchtlinge erreichten seit Jahresbeginn Italien, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte, 2856 starben oder werden seit ihrer Überfahrt vermisst.

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SDA-ATS