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Italiens Polizei durchsucht auch Filialen österreichischer Banken

Dieser Inhalt wurde am 03. Dezember 2009 - 13:06 publiziert
(Keystone-SDA)

Rom - Die italienische Steuerpolizei hat nach den Schweizer Banken auch die österreichischen Geldhäuser ins Visier genommen. Im Kampf gegen Steuerhinterziehung wurden 38 Filialen österreichischer Banken in Italien durchsucht.
Betroffen waren Filialen von Alpenbank, Hypo Tirol Bank Italia, der Kärntner Sparkasse und Hypo Alpe Adria Bank, teilte die Steuerpolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA mit.
Die Steuerpolizei führte auch ausgedehnte Ermittlungen in der friaulischen Stadt Pordenone. Aufgefallen ist den Fahndern eine Immobiliengesellschaft, der Steuerhinterziehung im Wert von 7,4 Mio. Euro vorgeworfen wird. 2 Mio. Euro sollen nach Österreich gebracht worden sein, berichtete die Steuerpolizei.
Ermittlungen gegen weitere friaulische Unternehmer wegen mutmasslicher Steuerhinterziehung sind mit Hilfe der österreichischen Behörden im Gange.
Die italienische Steuerpolizei hatte am 27. Oktober 76 Filialen von Schweizer Banken durchsucht. Der Schweizer Finanzplatz kritisierte dies als diskriminierend, Finanzminister Hans-Rudolf Merz bestellte den italienischen Botschafter ein. Kritik regte sich insbesondere im Tessin, wo auch über Spionagetätigkeiten der italienischen Behörden berichtet wurde.

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