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Die Erholung der globalen Wirtschaft ist nach Einschätzung von Finanzministern aus aller Welt längst nicht vollendet. Das Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen seien noch immer zu schwach, erklärte der IWF-Lenkungsausschuss zum Abschluss seiner Frühjahrstagung in Washington.

Es müsse entschlossen gehandelt werden, um die Widerstandskraft der Weltökonomie wiederherzustellen. Konkrete Aufgabe sei etwa die weitere Reparatur und Reform des Finanzsystems.

Singapurs Minister Tharman Shanmugaratnam, der Vorsitzende des Lenkungsausschusses des Internationalen Währungsfonds (IWF), betonte, dass dafür eine Mischung verschiedener Massnahmen notwendig sei. Es gebe nicht eine einzige Waffe.

Vordringlich sehe das Komittee den Schwerpunkt bei Strukturreformen, um die Jobschaffung zu erleichtern und die Produktivität zu erhöhen. Wie auch die Gruppe der Top-Wirtschaftsmächte G20 ruft der IWF-Lenkungsausschuss nach deutlichen Fortschritten bei der Bankenunion in der Eurozone.

Unentbehrlich sei auch eine mittelfristige, glaubwürdige Sparpolitik, sagte Shanmugaratnam. Nicht hilfreich sei ein starker Defizitabbau in kurzer Zeit.

Zinswende vorsichtig angehen

Auch ein "übermässiges Vertrauen auf Geldpolitik" sei zu vermeiden. Ein Ende der Niedrigzinsen, wenn es soweit sei, müsse aber "vorsichtig durchgeführt und klar kommuniziert werden", heisst es in dem Abschlusspapier. Die Schwellenländer sollten zudem ihre derzeit gute Konjunkturlage nutzen, um jetzt Puffer gegen mögliche künftige Probleme aufzubauen.

Auch der Kampf gegen die internationale Steuerflucht sei wichtig für die Gesundheit der Staatsbudgets. Die 188 IWF-Mitgliedsländer seien entschlossen, die Steuertransparenz und den Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung voranzutreiben.

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SDA-ATS