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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat auf seiner Frühjahrstagung Massnahmen zur Krisenabwehr versprochen und setzt dabei vor allem auf eine verbesserte Zusammenarbeit in der Gruppe der 20 wichtigsten Industriestaaten (G-20).

In einer Abschlusserklärung zu den dreitägigen Beratungen in Washington hiess es, alle 187 Mitgliedstaaten hätten die Notwendigkeit einer Politikreform und einer besseren Zusammenarbeit erkannt, um den Aufschwung nach der schwersten globalen Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg zu sichern.

"Obwohl wir in einer besseren Lage als vor einem Jahr sind, gibt es beträchtliche Risiken", sagte der Vorsitzende des IWF-Lenkungsausschusses, der singapurische Finanzminister Tharman Shanmugaratnam, auf der Abschlusspressekonferenz. "Es ist immer noch eine sehr anfällige Situation. Wir müssen extrem wachsam sein."

"Wachstum ist nicht genug"

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn warnte davor, angesichts der globalen Konjunkturerholung die soziale Dimension und neue Risiken aus den Augen zu verlieren. "Wachstum allein ist nicht genug", sagte der Direktor des Internationalen Währungsfonds am Samstag in Washington.

Bisher habe die Erholung nicht ausreichend Jobs produziert. "Das alte Paradigma, nachdem Arbeitsplätze dem Wachstum folgen, stimmt nicht mehr."

Weltbankpräsident Robert Zoellick bezeichnete die rasant steigenden Lebensmittelpreise als die grösste Gefahr für die Armen der Welt. "Wir sind nur einen Schritt von einer voll ausgewachsenen Krise entfernt", sagte er. Die Weltbank versuche, dies mit einer Vielzahl von Programmen abzuwenden.

Keine Umschuldung

Strauss-Kahn stellte weiter klar, dass es keine Pläne zur Umschuldung der Staatsschulden Griechenlands gebe. Griechenland habe ein Reformprogramm in die Wege geleitet, um seine Wirtschaft aus der Schuldenkrise zu führen und seine Gläubiger auszubezahlen, erklärte er.

Dieses Programm habe die Unterstützung der Euro-Staaten und des IWF. "Nichts hat sich daran geändert. Punkt", sagte Strauss-Kahn. So lange sich die Regierung in Athen exakt an das Programm halte, gebe es keinen Grund für Spekulationen über eine Umschuldung.

Der griechische Finanzminister Giorgos Papaconstantinou trat nach einem Treffen mit Geithner ebenfalls erneut den sich hartnäckig haltenden Umschuldungsspekulationen entgegen. Griechenland sei entschlossen, den mit EU und IWF ausgemachten Rettungsplan umzusetzen. Geithner hatte auch mit Vertretern der EU und Portugals über die Krise im Euro-Raum gesprochen.

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SDA-ATS