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Jérémy Desplanches schwimmt an den Europameisterschaften in Glasgow über 200 m Lagen souverän zu EM-Gold und holt als erster Schweizer seit über zehn Jahren wieder eine EM-Medaille.

Desplanches, der letztjährige WM-Achte in seiner Paradedisziplin, schlug nach je einer Länge im Delfin-, Rücken-, Brust- und Crawl-Stil in 1:57,04 an. Damit blieb Desplanches, der sich das Rennen ausgezeichnet einteilte, nur um 0,18 Sekunden über seinem Schweizer Rekord vom Juli 2017.

Silber ging in 1:57,83 an den Deutschen Philip Heintz, die Nummer 1 der europäischen Saisonbestenliste. Dritter wurde der Brite Max Litchfield.

Die zuvor letzten Schweizer Medaillengewinner an einer Langbahn-EM hiessen Flavia Rigamonti und Flori Lang. Im Mai 2008 in Eindhoven sicherte sich die Tessinerin Gold über 1500 m Crawl und der Zürcher Silber über 50 m Rücken. Desplanches, der am Tag nach dem Titelgewinn seinen 24. Geburtstag feiert, ist an den seit 1926 kontinentalen Meisterschaften im 50-m-Becken erst der zweite Schweizer Europameister nach Rigamonti, die auch 2000 in Helsinki schon triumphiert hatte (über 800 m Crawl).

Am Donnerstag, dem letzten Wettkampftag der Beckenschwimmer, steht Desplanches nochmals im Einsatz. Über die von ihm wenig geliebten 400 m Lagen gehört der frisch gekürte Europameister über die halbe Distanz ebenfalls zu den Medaillenanwärtern. Beim Treffen der europäischen Lagen-Elite ist der Genfer als Drittschnellster gemeldet.

Wieder Rekord für Mixed-Staffel

Die Schweizer Mixed-Staffel über 4x100 m Lagen klassierte sich im EM-Final in Glasgow im 7. Rang. Thierry Bollin, Yannick Käser, Svenja Stoffel und Maria Ugolkova schlugen in 3:48,26 an, womit das Swiss-Swimming-Quartett den im Vorlauf aufgestellten Landesrekord gleich nochmals um 1,6 Sekunden unterbot. Vor der EM in Schottland lag der Schweizer Mixed-Lagen-Rekord erst bei 3:53,56.

Gold ging mit Europarekord in 3:40,18 an die britische Staffel.

Die weiteren Titel gingen am Montag an die Russen Kliment Kolesnikow (100 m Rücken) und Anton Tschupkow (200 m Brust). Dieser unterbot in 2:06,80 seinen eigenen Europarekord und verpasste dabei den Weltrekord nur um 13 Hundertstel.

Bei den Frauen triumphierten die Französin Charlotte Bonnet (200 m Crawl), die Freundin von Jérémy Desplanches, und die Ungarin Boglarka Kapas (200 m Delfin).

Liess und Mamié ausgeschieden

Nils Liess ist in den EM-Halbfinals über 200 m Crawl ausgeschieden. Der Genfer schwamm in Glasgow am Abend in 1:48,76 zwar leicht schneller als im Vorlauf, doch kam er nicht an seine persönliche Bestzeit von 1:48,15 heran. Für den Final der besten acht wäre allerdings eine Zeit unter 1:47 nötig gewesen. Unter den 16 Halbfinalisten klassierte sich Liess im 15. Rang. Der Litauer Danas Rapsys zog in 1:45,33 als klar Schnellster in den Final vom Dienstagabend ein.

Auch für Lisa Mamié bedeuteten über 200 m Brust die Halbfinals erwartungsgemäss Endstation. Die 19-Jährige von den Limmat Sharks Zürich war am Abend in 2:29,25 rund 1,5 Sekunden langsamer unterwegs als noch bei ihrer persönlichen Bestzeit im Vorlauf. Mamié blieb unter den 16 Halbfinalistinnen nur der 16. Platz. Die Russin Julia Jefimowa, tags zuvor Europameisterin über 100 m geworden, zog in 2:23,49 als Schnellste in den Final vom Dienstagabend ein.

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SDA-ATS