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Ein Eisbär hat im hohen Norden Kanadas einen Jäger getötet. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/DAVID GOLDMAN

(sda-ats)

Im hohen Norden Kanadas ist ein Mann nach einer Eisbärenattacke gestorben. Der Angehörige der Inuit sei zusammen mit zwei Freunden auf der Jagd nach Karibus und Narwalen gewesen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Die drei Männer aus dem Dorf Naujaat im Territorium Nunavut wurden seit Sonntag im Norden der Hudson Bay vermisst.

Die Armee beteiligte sich mit Flugzeugen an der Vermisstensuche, die Küstenwache setzte einen Eisbrecher ein. Am Dienstag wurden die drei Männer schliesslich auf der Insel White entdeckt.

"Einer der Jäger war tot und die beiden anderen hatten leichte Verletzungen", teilte die Polizei mit. Erste Untersuchungsergebnisse deuteten darauf hin, dass die drei von einem Eisbär angegriffen worden seien. Das Eis habe die Rettungsmassnahmen erschwert.

Es handelt sich bereits um den zweiten tödlichen Eisbärenangriff in Kanada in diesem Jahr. Zuvor war die letzte tödliche Attacke im Jahr 2000 gemeldet worden.

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SDA-ATS