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Beim Weltcup Parallel Riesenslalom der Männer in Alta Badia erringt völlig überraschend der Norweger Kjetil Jansrud den Sieg. Im Final schlägt er Landsmann Aksel Lund Svindal.

Mit diesem Final hatte gewiss keiner gerechnet. Keiner der Favoriten, sondern die beiden Speedfahrer aus Skandinavien machten den Sieg unter sich aus. Der 30-jährige Jansrud sicherte sich seinen ersten Sieg in der aktuellen Saison, den elften insgesamt nach je fünf Erfolgen in Abfahrt und Super-G. Der Parallel-Riesenslalom figurierte erstmals im Weltcup-Programm.

Gino Caviezel scheiterte erst in den Viertelfinals. Der Bündner bezwang in der ersten Runde den favorisierten Deutschen Felix Neureuther und danach in den Achtelfinals auch den Norweger Leif Kristian Haugen, der zuvor mit Justin Murisier den zweiten Schweizer ausgeschaltet hatte. In den Viertelfinals zog Caviezel gegen den Schweden André Myhrer um eine Hundertstelsekunde den kürzeren und wurde letztlich Siebenter. Das ist die bisher beste Weltcup-Klassierung des Bündners.

Überraschend scheiterte Marcel Hirscher in der ersten Runde. Der Österreicher beging einen Torfehler. Aber auch die übrigen Cracks der Sparte Riesenslalom taten sich mit dem neuen Format schwer. Keiner von ihnen erreichte die Viertelfinals. Auf dem sehr schnell gesetzten Kurs gab es zwei Sprünge zu bewältigen, was einem Jansrud oder einem Svindal natürlich nicht ungelegen kam. Dank dem überraschenden Schlussresultat übernahm Svindal auch wieder die Führung im Weltcup. Aus einem Rückstand von 20 Punkten machte er gegenüber Hirscher einen Vorsprung von 57 Zählern.

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SDA-ATS