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Tokio - Japan will den Europäern beim Eindämmen der Schuldenkrise unter die Arme greifen und kauft dafür die neuen Staatsanleihen der Euro-Zone. Japan will rund 20 Prozent der für Ende Januar geplanten EFSF-Emission zeichnen.
Der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda erklärte am Dienstag, sein Land wolle das Vertrauen in die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) stärken. Deshalb sei es angemessen, die Anleihen der Zweckgesellschaft zu kaufen, anstatt Anleihen einzelner Euro-Länder.
Der Euro reagierte auf die Ankündigung zunächst mit deutlichen Kursgewinnen, die er jedoch im Handelsverlauf grösstenteils wieder abgab. Der Finanzmarkt blickt mit grosser Spannung auf die richtungweisende Emission, bei der der Rettungsfonds der Euro-Zone erstmals als Einheit am Kapitalmarkt auftritt.
EFSF-Chef Klaus Regling hat angekündigt, 2011 bei mehreren Emissionen insgesamt 16,5 Milliarden Euro aufnehmen zu wollen. Die Gelder, die die EFSF aufnimmt, werden in Form von Krediten an die Antrag stellenden Länder - bislang nur Irland - weitergegeben.

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SDA-ATS