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Rund jede dritte Seniorin und jeder dritte Senior hört und/oder sieht nicht mehr ausreichend. Dies zeigt eine neue Studie. (Themenbild)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Die vitale Grossmutter und der unternehmungslustige Grossvater: Dieses Bild lässt sich in der Realität oft nicht bestätigen. Jeder dritte Mensch im Seniorenalter leidet in der Schweiz an einer Hör- oder Sehbehinderung oder gar an beidem.

Dies zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie "Sehen und hören in Spitex- und Heimpflege" des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen (SZB). In Alters- und Pflegeheimen sieht und/oder hört jede zweite Person nicht gut - trotz Hörgerät oder Brille.

Viele Betroffene empfinden ihre Behinderung laut der Studie als grosse Einschränkung im täglichen Leben, versuchen aber dennoch, irgendwie damit zurecht zu kommen. Auch die Angehörigen nähmen die Probleme als unvermeidliche Altersbeschwerden hin und wüssten nicht, wie sie helfen können.

"Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass die Berufe im Gesundheitswesen für diese Sinnesbeeinträchtigungen im Alter stärker sensibilisiert werden müssen", lässt sich Studienleiter Stefan Spring in einer Mitteilung zitieren. Es gebe viele Möglichkeiten, seh- und hörbehindertenfreundlich zu arbeiten, die Räume unterstützend einzurichten und Hilfsmittel einzusetzen.

Die Untersuchung basierte auf rund 40'000 Datensätzen aus dem RAI-Assessment der Pflegeheime und Spitex-Organisationen.

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SDA-ATS