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Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will trotz ökologischer Bedenken nicht auf eine Flugreise verzichten. (Symbolbild)

Keystone/PATRICK B. KRAEMER

(sda-ats)

Ein Viertel der Bevölkerung hat in den letzten zwei Jahren aus ökologischen Gründen auf eine Flugreise verzichtet. Einiges tiefer ist der Anteil bei Menschen unter 40. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Schweizerischen Energiestiftung hervor.

Über die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer ist in den letzten zwei Jahren einmal oder mehrmals geflogen. Dies zeigt eine am Freitag publizierte Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag der Schweizerischen Energiestiftung (SES).

23 Prozent der Befragten geben an, auf eine Flugreise aus ökologischen Gründen verzichtet zu haben. Dabei zeigen sich grosse Unterschiede zwischen den Generationen. Während der Anteil bei den über 40-Jährigen fast ein Drittel beträgt, sind es bei den Befragten unter 39 Jahren lediglich elf Prozent.

Die Umfrage zeigt auch, dass viele Menschen ihr Verhalten trotz des Wissens um die Klimaschädlichkeit von Flugreisen nicht ändern. So stimmen 60 Prozent der Aussage zu, dass der Flugverkehr das Klima aufheize. Eine Mehrheit gibt zudem an, im Alltag auf klimafreundliches Handeln zu achten.

Für die Umfrage hat gfs-zürich vom 9. bis 28. Oktober 1004 zufällig ausgewählte Personen in der Deutsch- und Westschweiz befragt.

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SDA-ATS