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Angesichts regierungskritischer Proteste im Jemen hat Staatschef Ali Abdallah Saleh einen Fonds für die Schaffung von Arbeitsplätzen für Akademiker und andere soziale Massnahmen angekündigt.

Der Fonds solle dieses Jahr für ein Viertel der arbeitslosen Hochschulabgänger Stellen schaffen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Saba am Montag über das Vorhaben des Präsidenten. Zum finanziellen Umfang des Fonds wurden keine Angaben gemacht.

Den Studenten sollen dieses Jahr ausserdem die Restbeträge bei den Studiengebühren erlassen werden, in den kommenden Jahren sollen die Gebühren gesenkt werden.

"Tag des Zorns" am Donnerstag

Saleh sagte laut Saba ausserdem zu, die staatlichen Sozialleistungen auf eine halbe Million weitere Menschen im Jemen auszudehnen. Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der arabischen Welt.

Seit Mitte Januar fanden dort wiederholt Demonstrationen statt, bei denen der Rücktritt des seit 32 Jahren regierenden Saleh gefordert wurde. Die Regierungskritiker folgten dabei dem Beispiel Tunesiens, wo der langjährige Staatschef Zine El Abidine Ben Ali nach wochenlangen Protesten gestürzt worden war.

Für Donnerstag riefen Nichtregierungsorganisationen zu einem "Tag des Zorns" auf. Am Tag zuvor sollen das Abgeordnetenhaus und das Beratungsgremium Madschlis al-Schura zu Beratungen zusammentreten, wie aus Regierungskrisen verlautete.

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SDA-ATS