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Verkäuferin von Lotterie-Losen in Madrid (Archiv)

KEYSTONE/EPA EFE/EMILIO NARANJO

(sda-ats)

Wieder ein grosser Geldregen in Spanien - und besonders im Baskenland: Gut zwei Wochen nach der Weihnachtslotterie hat auch die Ziehung der Jesuskind-Glückslose Tausenden Menschen zum Teil hohe Gewinne beschert

Insgesamt wurden bei der Ausspielung am Samstag in Ávila rund 100 Kilometer westlich von Madrid 700 Millionen Euro ausgeschüttet - 70 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr.

Die Hauptgewinne der seit 1941 ausgespielten "Lotería del Niño" in Gesamthöhe von 100 Millionen Euro entfielen diesmal auf die Loszahl 5685. Da alle Lose mit dieser Zahl laut Lotterie-Gesellschaft in Bilbao verkauft wurden, ist anzunehmen, dass der Grossteil der 100 Millionen Euro an Einwohner der baskischen Stadt geht.

Ein ganzes Los ist in zehn Zehntellose unterteilt. Wegen der grosse Nachfrage wird jede der 100 000 Nummern zudem in mehreren "Serien" aufgelegt, so dass viele Menschen in den Genuss eines Hauptgewinns kommen.

Bei der Ziehung der Weihnachtslotterie waren am 22. Dezember in Spanien Gewinne von insgesamt knapp 2,4 Milliarden Euro ausgeschüttet worden. Diese vor mehr als 200 Jahren geschaffene Lotterie - "El Gordo", der Dicke, genannt - gilt als grösste und älteste der Welt.

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