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Das 5. Summerdays-Festival auf dem Quai in Arbon hat am Freitagabend 12'000 und am Samstag 11'500 Musikfans angelockt. Höhepunkt des Openairs am Ufer des Bodensees war Joe Cocker. Im Gegensatz zu anderen Rockveteranen hat der 69-jährige Cocker viel Energie.

Die Macher des Summerdays-Festival setzen seit Jahren auf die gleiche Programmgestaltung - mit Erfolg: Am Freitagabend ein Lineup mit bekannten Rockveteranen, am Samstag dann viele Schweizer Bands und eine oder zwei ausländische Formationen für jüngeres Publikum.

So drängten denn am frühen Freitagabend viele graumelierte Musikfans erwartungsvoll vor die idyllisch gelegene Bühne am See um sich "Nazareth" anzuhören. Doch das Konzert der Schotten dauerte gerade drei Songs: Sänger Dan McCafferty erlitt einen Schwächeanfall; er musste aufgeben und von der Summerdays-Bühne gestützt werden.

Doch die Schweizer Hardrocker Krokus um Bandleader Chris von Rohr liessen Nazareth vergessen. Sie heizten dem Publikum ein und bereiteten es vor auf Joe Cocker. Der britische Woodstock-Veteran und seine gut eingespielte Band begeisterten die Fans dann vollends - mit ehrlichem Blues-Rock, mit Power, mit musikalischem Können.

Der Samstag gehörte einem etwas jüngeren Publikum. Teenager lösten die erfahrenen Musikfans des Freitags ab. Adrian Stern, Seven und 77 Bombay Street konnten dem Publikum gefallen, genau so wie Sunrise Avenue aus Finnland. Headliner am Samstag: Die Fantastischen Vier.

Mit HipHop und Rap legten die Stuttgarter eine fulminante Bühnenshow hin. Dem Publikum hat es gefallen. Eine Welle der Begeisterung wie Cocker am Freitag vermochten "Fanta 4" allerdings nicht auszulösen.

An ihrem Konzept mit Veteranen und Schweizer Bands werden die Summerdays-Macher auch 2014 festhalten. Sie holten das Festival 2009 via Jonschwil SG und Tufertschwil SG an den Bodensee nach Arbon TG. Dort haben sich die "Summerdays" etabliert. Und kaum ein Interpret, der auf der Bühne steht, lässt die einzigartige Location unerwähnt.

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SDA-ATS