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Joel Wicki ist der überragende Sieger des Bergkranzfests auf der Rigi. Der 21-jährige Sörenberger bezwingt den derzeit fast unbesiegbar scheinenden Armon Orlik zweimal.

Vor zwei Wochen hatte Wicki gegen Armon Orlik im Anschwingen des Nordostschweizer Fests in Herisau verloren. Orlik gewann den Anlass hierauf mit sechs Siegen. Im eigenen Verbandsgebiet auf Rigi-Staffel ist Wicki nun die perfekte Revanche gelungen. Der Entlebucher bodigte den Bündner aus Maienfeld sowohl im ersten Gang als auch im Schlussgang.

Im letzten Duell des Tages waren aber auch Pfiffe von den Rängen zu hören. Gästeschwinger Orlik warf seinen Gegner am Platzrand, aber noch deutlich im Sägemehl. Der Kampfrichter brach jedoch die Aktion ab, die nach den Regeln hätte gültig sein müssen. Alleiniger Festsieger wäre Wicki jedoch auch mit einer Niederlage geworden, denn er hatte vor dem Schlussgang dank seinen fünf Siegen einen ganzen Punkt Vorsprung.

Wicki ist nunmehr siebenfacher Kranzfestsieger und vierfacher Saisonsieger. Die jüngsten beiden Erfolge - am Innerschweizer Fest und am Rigi-Schwinget - sind besonders wertvoll. Just auf der Rigi hatte sich Wicki vor einem Jahr verletzt, worauf er sogar um die Teilnahme am Unspunnenfest in Interlaken bangen musste.

Remo Käser meldet sich zu Wort

Remo Käser glückte am Südwestschweizer Teilverbandsfest im neuenburgischen Couvet das erste hervorragende Ergebnis seit langem. Der 21-jährige Sprössling einer illustren Familie - Vater Adrian Käser und Onkel Silvio Rüfenacht sind Schwingerkönige - gewann das Fest im Val de Travers auf hoch überlegene Art mit sechs Siegen. Er warf im vorentscheidenden vierten Gang Christian Schuler platt, den Co-Sieger des Innerschweizer Fests in Ruswil. Im Schlussgang besiegte Käser den Freiburger Benjamin Gapany in der 4. Minute im Bodenkampf.

Für Käser, den Drittklassierten des Eidgenössischen Fests 2016 in Estavayer, war es der vierte Kranzfestsieg der noch jungen Laufbahn. In dieser Saison gewann er auch schon das Mittelländische Fest in Habstetten ob Bern. Dort hatte er jedoch den Festsieg nach einem unentschiedenen Schlussgang zwischen Curdin Orlik und Willy Graber geerbt.

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SDA-ATS