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Rom - Die Seligsprechung des früheren Papstes Johannes Paul II. ist einen Schritt näher gerückt. Wie italienische Medien berichteten, erkannte die zuständige vatikanische "Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse" eine angebliche Wunderheilung.
Dabei handelt es sich um die Gesundung der französischen Ordensschwester Marie Simon-Pierre. Sie soll plötzlich von der Parkinson-Krankheit geheilt worden sein, nachdem Johannes Paul II. (1978-2005) in den Monaten nach seinem Tod in Gebeten um Hilfe angefleht worden war.
Schon morgen Freitag werde die Kongregation die Seligsprechungsakte Papst Benedikt XVI. übergeben, berichtete die Turiner Tageszeitung "La Stampa". Benedikt müsse die Dokumente noch einsehen und auch unterschreiben. Ausserdem müsse der Pontifex einen offiziellen Termin für die Seligsprechungszeremonie festlegen.
Als möglicher Zeitpunkt galten sowohl ein Datum um den zweiten April, den Todestag Karol Wojtylas, als auch Mitte Oktober anlässlich des Jahrestages seiner Wahl zum Papst am 16. Oktober 1978.
Das Seligsprechungsverfahren für Johannes Paul II. war 2009 ins Stocken geraten, als Zweifel an der Heilung der französischen Ordensfrau laut geworden waren. Die zuständige Medizinerkommission rollte das Verfahren daraufhin neu auf, um das Wunder schliesslich zu bestätigen. Dem hatte sich Ende Dezember auch die vatikanische Kommission angeschlossen.

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SDA-ATS