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Julien Wanders scheitert bei seinem ambitionierten Unterfangen, an den EM in Berlin eine Medaille über 10'000 m zu gewinnen. Der Genfer belegt den 7. Rang.

Zu Beginn der Schlussrunde musste Wanders eine Fünfergruppe ziehen lassen. Bei Temperaturen über 30 Grad blieb Wanders in 28:22,02 Minuten - wie auch seine Konkurrenten - deutlich über der persönlichen Bestzeit, obwohl die 25 Runden in der Regel nicht nach taktischen Vorgaben abgespult wurden. Wanders hielt sich stets in den vordersten Position auf. Insbesondere die von der Türkei eingebürgerten Kenianer sorgten für ein flottes Tempo, was dem von Wanders erhofften Rennverlauf entsprach. Als nach 9600 m die Post abging, war der Genfer chancenlos. Er büsste noch fast zehn Sekunden auf den Sieger Morhad Amdouni aus Frankreich ein.

"Es ist gleichwohl eine Enttäuschung", kommentierte der Schweizer seine Klassierung. Ich spürte schon nach 4 km, dass die Beine nicht ganz mitmachen. In der Schlussrunde hatten die anderen klar mehr Reserven", sagte der Romand, der rund sieben Monate im Jahr in Kenia trainiert. Der 22-Jährige gilt nicht als eigentlicher Bahnläufer. Seinen bislang grössten Erfolg schaffte er auf der Strasse. Im April belegte er den 8. Platz an der Halbmarathon-WM in Valencia.

Eine Hundertstelsekunde fehlte

Alex Wilson verpasste den Finaleinzug über 100 m äusserst knapp. Der Basler scheiterte in 10,22 Sekunden um eine Hundertstelsekunde. Wilson trauerte dem verpassten Finaleinzug nicht lange nach. "Mein Lauf war gut", hielt der bullige Sprinter fest. Insbesondere mit seinem Speed auf der zweiten Streckenhälfte war er zufrieden. Wilsons grosses Ziel in Berlin bilden die 200 m. Für diesen Wettkampf könne er positive Elemente mitnehmen. Nicht nach Wunsch lief es Silvan Wicki. Er musste sich mit 10,49 Sekunden begnügen.

Robine Schürmann als Siegerin ihres Vorlaufs über 400 m Hürden in 56,35 Sekunden sowie Yasmin Giger mit mässigen 57,40 Sekunden als Lucky Loser erreichten die Halbfinals. Schürmann hatte einzig bei der fünften Hürde eine heikle Situation zu überstehen. Sie touchierte heftig mit dem Knie, fiel aber nicht aus dem Konzept. Giger drehte nach der letzten Hürde noch mächtig auf. Das war notwendig, denn die Ostschweizerin hatte zuvor Probleme mit dem Rhythmus zwischen den Hürden gehabt und war in Rückstand geraten. Lea Sprunger ist für die Halbfinals vom Mittwochabend als Saisonschnellste vorqualifiziert.

Selina Büchel stiess souverän in die 800-m-Halbfinals vor. Für noch mehr Freude im Schweizer Lager sorgte die Leistung von Lore Hoffmann. Die Walliserin hatte die Limite für Berlin verpasst, wurde aber nachträglich zum Auffüllen der Felder eingeladen. In 2:02,23 lief Hoffmann eine persönliche Bestzeit und belegte in einem taktischen Rennen den 3. Rang. Dies trug ihr die direkte Halbfinal-Qualifikation ein.

Der 400-m-Läufer Joel Burgunder scheiterte in den Vorläufen in 48,78 Sekunden deutlich. Alain-Hervé Mfomkpa schied in den Halbfinals über 400 m Hürden in 50,71 aus. Der Vorlauf am Montag war ihm besser gelungen. Angelica Moser, die Olympia-Teilnehmerin von Rio, scheiterte im Stabhochsprung bereits an der Höhe von 4,35 m. Eine hartnäckige Fussverletzung hatte die junge Zürcherin an der optimalen EM-Vorbereitung gehindert.

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SDA-ATS