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Das Jahr 2018 bildet aus internationaler Sicht ohne Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele ein Zwischenjahr.

Gleichwohl sorgen mehrere Emporkömmlinge für Schlagzeilen: Noah Lyles (20), Rai Benjamin (20), Abderrahman Samba (22) oder Juan Miguel Echevarria (19) - Namen, die es sich zu merken gilt.

Zunächst liess der Kubaner Echevarria aufhorchen. Vor knapp einem Monat sprang er in Stockholm 8,83 m weit - mit 2,1 m/s blies der Rückenwind einen Hauch zu stark. Dass Mike Powell aber um seinen Weltrekord (8,95 m) aus dem Jahr 1991 bangen muss, bestätigte Echevarria vergangenen Sonntag. Im deutschen Bad Langensalza hievte er die Jahresweltbestleistung auf 8,68 m. Da der Weitsprung in Lausanne nicht im Programm steht, fehlt er an der Athletissima.

Vor Ort ist hingegen das Trio Lyles, Benjamin und Abderrahman. Lyles geriet als US-Meister über 100 m in den Fokus - und dank seiner Show-Einlagen. Schnell werden da die Parallelen zu Usain Bolt gezogen, zumal der Amerikaner im seinem Alter mit 9,88 und 19,69 Sekunden über 100- und 200 m schneller läuft als der Jamaikaner in seinen Jugendjahren. Der in Florida geborene frühere Turner Lyles muss sich in Sachen Show-Talent auch nicht vor Bolt verstecken. Sein Freudentanz - inspiriert vom Animationsfilm "Die Unglaublichen" - machte in den sozialen Medien die Runde.

Lyles trifft in Lausanne über 200 m auf einen weiteren Emporkömmling. Rai Benjamin aus Antigua und Barbuda lief bei den US-Universitäts-Meisterschaften in Eugene in 47,02 Sekunden über 400 m Hürden die damals zweitbeste Zeit der Geschichte - sie gehört nun Abderrahman. Benjamin bestritt in der nun zu Ende gegangenen Saison der US-Universitäten nicht weniger als 25 Rennen. Als diesem Grund will er nun die Belastung reduzieren und die ersten Schritte auf der Profi-Tour etwas gemütlicher angehen. Gleichwohl setzte er vergangenen Samstag in Paris mit einem 200-m-Lauf in 19,99 Sekunden ein Ausrufezeichen.

Seit Paris ist der für Katar startende Abderrahman Samba wieder die Nummer 2 in der ewigen Bestenliste über 400 m Hürden. In 46,98 Sekunden durchbrach er eine Schallmauer. Der 22-Jährige ist erst der zweite Athlet, der in dieser Disziplin unter 47 Sekunden blieb. An den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona war der Amerikaner Kevin Young 46,78 gelaufen.

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SDA-ATS