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Die Zivilisation ist einem jungen Calandawolf zum Verhängnis geworden. Der am Calandamassiv bei Chur letztes Jahr in freier Wildbahn geborene Jungwolf ist von einem Zug überfahren worden: Er starb am 22. Juni bei Gerra Gambarogno am linken Ufer des Lago Maggiore.

Nur ein Tag zuvor war ein Wolf mitten im Dorf Magadino vor einer Villa von einer Überwachungskamera gefilmt worden, wie die nationale Forschungsstelle Kora am Montag berichtete. Magadino liegt acht Kilometer vom Unfallort entfernt. Ob es sich beim tödlich verunfallten und beim gefilmten Wolf um das gleiche Tier handelt, kann laut Kora nicht schlüssig gesagt werden.

Von einem zweiten Calandawolf, der im Mai bei Sumvitg von einem Auto überfahren wurde, fehlt jede Spur. Die Kora schreibt, Wölfe würden häufig Opfer von Verkehrsunfällen, was Erfahrungen aus den umliegenden Ländern bestätigten.

Die fünf Wölfe, die letztes Jahr am Calandamassiv auf Bündner und St. Galler Boden zur Welt kamen, haben laut Kora im Frühjahr längere Wanderungen unternommen. Mindestens vier Jungwölfe seien aus dem Calandagebiet abgewandert.

Inzwischen haben sich die Calandawölfe weiter vermehrt und zum zweiten Mal Nachwuchs bekommen. Mindestens vier Welpen sollen das Licht der Welt erblickt haben. Der Wildhut ist es laut Angaben der Bündner Jagdbehörden gelungen, die Jungtiere mit Fotofallen zu identifizieren. Das Rudel am Calanda ist das erste seit der Rückkehr der Wölfe in die Schweiz im Jahre 1995.

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SDA-ATS