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In Renens VD hat am Samstag ein junger Vater seinen einjährigen Sohn mit einem Messer tödlich verletzt. Der getrennt von der Mutter des Kindes lebende Mann hatte sich mit dem Kind in seiner Wohnung verschanzt und beging die Tat, als die Polizei die Wohnung stürmte.

Der 29-jährige Kongolese war kurz nach 15 Uhr mit seiner ehemaligen Freundin, einer 26-jährigen Portugiesin und dem gemeinsamen Kind im Auto zu seiner Wohnung gefahren. Während die Mutter das Auto parkierte, nahm der Mann den Knaben mit in die Wohnung und riegelte sich ein. Als die Frau nachkam, war die Wohnungstür verschlossen.

Ihr Ex-Freund drohte, den Buben zu töten und sich selbst umzubringen, wie ein Polizeisprecher in der Nacht auf Sonntag auf Anfrage zu einer Mitteilung der Waadtländer Kantonspolizei sagte. Die Mutter verständigte deshalb umgehend die Polizei.

Da der Mann trotz langer Verhandlungen nicht aufgeben wollte, verschafften sich sieben Polizisten der Sondereinheit DARD am frühen Abend gewaltsam Zutritt zu der Wohnung.

In diesem Moment stach der Vater mit einem Messer auf das Kind ein und verletzte sich selbst leicht am Hals. Der kleine Bub wurde schwer verletzt ins Lausanner Universitätsspital gebracht, wo er später starb. Der Vater wurde festgenommen.

Das betroffene Quartier in Renens war wegen des Dramas zwischen 15.30 und 19.30 Uhr abgeriegelt. Insgesamt waren rund 30 Polizisten im Einsatz. Der zuständige Staatsanwalt eröffnete eine Strafuntersuchung, und es wurden Ermittlungen zur Klärung der Hintergründe der Tat aufgenommen.

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SDA-ATS