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Im vergangenen Jahr besuchten wieder mehr asiatische Touristen das Jungfraujoch. Dies wirkte sich positiv auf die Geschäftszahlen der Jungfraubahn-Gruppe aus.

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Im vergangenen Jahr haben wieder mehr asiatische Gäste das Jungfraujoch im Berner Oberland besucht. Dies dürfte ein Lächeln auf das Gesicht von Urs Kessler, dem Chef der Jungfraubahn-Gruppe zaubern.

2016 hatte die weltweite Angst vor Terroranschlägen die Reiselust gedämpft. Die Jungfraubahnen haben daraufhin ihre Marktbearbeitung in Asien intensiviert. Das hat sich im vergangenen Geschäftsjahr ausgezahlt, wie die Bahnverantwortlichen in einer Mitteilung vom Dienstag sagten.

Sowohl bei den Frequenzen als auch beim Verkehrsertrag wurde das beste Ergebnis in der Geschichte der Jungfraubahn verbucht. Zum zweiten Mal nach 2015 reisten über eine Million Besucherinnen und Besucher aufs "Joch".

Der Nettoverkehrsertrag im Segment Jungfraujoch wurde mit 107,2 Mio. Franken im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 Prozent gesteigert, wie die Jungfraubahn Holding AG am Dienstag mitteilte.

Neben dem Jungfraujoch gehören auch andere Ausflugsziele zur Jungfrau-Bahnen Gruppe, etwa der Harder oberhalb von Interlaken, Die First oberhalb von Grindelwald oder Winteregg-Mürren.

Der Netto-Verkehrsertrag dieser "Erlebnisberge", wie das Unternehmen sie nennt, kletterte mit 21,1 Prozent deutlich nach oben. Insgesamt resultierte ein Verkehrsertrag von 15,9 Mio Franken, ein Plus von 2,8 Mio. Franken.

Insgesamt blickt die Jungfraubahn-Gruppe denn auch auf ein gutes Geschäftsjahr 2017 zurück. Sie erzielte einen Netto-Verkehrsertrag von 144 Mio. Franken, ein Plus von 14,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gruppe erwartet einen Gewinn von über 40 Mio. Franken. Das Ergebnis wird am 4. April bekannt gegeben.

Wintersport bleibt harziges Geschäft

Nicht zufrieden ist das Unternehmen mit dem Segment Wintersport. Dort fiel das Ergebnis von Jahresbeginn 2017 bis zu Saisonschluss im Frühling 2017 unterdurchschnittlich aus.

Der frühe Schnee im Herbst 2017 machte dann wieder etwas gut: die Skigebiete konnten bereits ab Mitte November ihren Betrieb aufnehmen. Die Jungfrau Ski Region ist ein Kooperationsprodukt, an welchem die Jungfraubahn-Gruppe mit 60 Prozent beteiligt ist.

Im Segment Wintersport wurde der Netto-Verkehrsertrag gegenüber 2016 zwar um 6,5 Prozent gesteigert, doch mit 20.7 Mio. Franken liegt dieser Ertrag im Vergleich zu guten Wintersportjahren unverändert auf tiefem Niveau, wie die Bahnen-Gruppe mitteilte.

Stürmischer Jahresanfang

Die Stürme im Januar haben nach Angaben der Bahnverantwortlichen für einen eher verhaltenen Jahresstart im Segment Jungfraujoch gesorgt. Der Bahnbetrieb wurde an insgesamt zehn Tagen durch ganze oder teilweise Ausfälle beeinträchtigt. Aktuell registriert die Jungfraubahn-Gruppe aber einen guten Buchungsstand für das laufende Geschäftsjahr.

Auch das Wintersportgeschäft litt Anfang Jahr unter den Sturmwinden. Trotz frühem Auftakt rechnen die Bahnverantwortlichen deshalb nicht mit einer starken Saison, wie sie in ihrer Mitteilung schreiben.

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SDA-ATS