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Die Schweizer Jungsozialisten (JUSO) dürfen vorerst nicht mehr mit einer Fotomontage für ihre Volksinitiative zur Beschränkung der Managerlöhne werben, auf der Novartis-Präsident Daniel Vasella halbnackt zu sehen ist. Das hat das Bezirksgericht Baden AG entschieden.

Das Gericht verpflichtete die JUSO sowie deren Präsidenten und SP-Vizepräsidenten Cédric Wermuth, die Bildmontage sofort von der Website der Jungsozialisten zu entfernen und auch sonst nirgends zu zeigen.

Dies entschied das Bezirksgericht in einem summarischen Verfahren in Sachen Persönlichkeitsschutz bereits am 19. Januar, wie die Medienstelle von Novartis am Mittwoch mitteilte.

Bei Missachtung dieser Verfügung drohe den Beklagten eine Busse von bis zu 10'000 Franken. Die vorsorglichen Massnahmen fielen dahin, wenn innerhalb von 30 Tagen keine ordentliche Klage eingereicht werde.

Die entsprechende Klage sei in Vorbereitung, hiess es bei der Medienstelle von Novartis auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Fotomontage, auf dem neben Vasella auch die Chefs von Credit Suisse und UBS weitgehend nackt abgebildet sind, war am Mittwochmorgen noch nicht von der JUSO-Website gelöscht.

Bei der Auseinandersetzung geht es um eine Fotomontage, mit dem die JUSO für ihre eidgenössische Volksinitiative "1:12 - Für gerechte Löhne" werben. Das im Oktober 2009 lancierte Begehren verlangt, dass der höchste von einem Unternehmen bezahlte Lohn nicht höher sein darf als das Zwölffache des tiefsten vom gleichen Unternehmen bezahlten Lohnes.

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SDA-ATS