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Nach der fünften Finalniederlage in der Champions League von Juventus Turin setzt der Trainer auf eine grosse Zukunft. Dafür braucht es aber wohl einen Umbruch.

Gigi Buffon schritt nach dem verlorenen Final niedergeschlagen am Pokal, dem Objekt der Begierde, vorbei. Wieder keine Krönung in Europa für den 39-Jährigen, auch im dritten Final nach 2003 und 2015 nicht. 21 Jahre nach dem letzten Titel für Juventus Turin in der Königsklasse ging auch der fünfte Final danach verloren. "Der Fussball kann ein Alptraum sein", fasste es Trainer Massimiliano Allegri zusammen.

"Es ist eine grosse Enttäuschung, weil wir dachten, wir haben alles Notwendige geleistet für den Sieg", sagte Buffon. "Um diesen Pokal zu gewinnen, muss man stärker sein als alle anderen. Sie haben verdientermassen gewonnen." Medial wurde mitgelitten. "Ein weiterer Dolchstoss ins Herz. Eine weitere Kerbe an der Mauer der Niederlagen eines europäischen Gefängnisses, die zu sagen scheint: lebenslänglich", schrieb die "Gazzetta dello Sport".

Buffon (39), Andrea Barzagli (36), Giorgio Chiellini (32), Mario Mandzukic (31) und der mit Barcelona schon dreimalige Sieger Dani Alves (34) werden nicht mehr allzu viele Titelchancen bekommen. Sami Khedira und Leonardo Bonucci sind auch schon 30. "Ich glaube nicht, dass Juventus seinen Zenit schon erreicht hat. Buffon und Barzagli werden auch nächstes Jahr noch für uns spielen und uns mit ihrer Erfahrung weiterbringen. Sie können noch viel gewinnen", betonte Allegri.

"Nach den Ferien gehen wir mit neuer Energie zurück an die Arbeit. Juventus wird weiter wachsen und sich stetig verbessern. Wenn wir ein paar neue Spieler holen und sie integrieren, werden wir auch in der kommenden Champions-League-Saison sehr wettbewerbsfähig sein", versicherte Allegri.

SDA-ATS

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