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Der diesjährige Föderalismuspreis geht an den Schweizer Kabarettisten Emil Steinberger. Seine Persönlichkeit und sein Humor prägten seit über 50 Jahren die Schweizer Kulturlandschaft und trügen bis heute zu Verständigung innerhalb der Schweiz bei, befand die Jury.

Mit seinem künstlerischen Schaffen sei es ihm gelungen, ein breites Publikum im ganzen Land anzusprechen, schreibt die Stiftung ch in einer Mitteilung vom Dienstag. Durch sein Wirken habe er den Föderalismus hervorragend verkörpert, indem er seinem Publikum die Eigenheiten und die Vielfalt der verschiedenen Regionen näher brachte.

Wie keinem Zweiten sei es Emil während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn gelungen, das Schweizer Volk mit seinen Eigenheiten und Schwächen darzustellen. Als Beispiel nennt die Stiftung den Kultfilm "Die Schweizermacher" aus dem Jahr 1978, der wieder sehr aktuell sei. Durch solche Beiträge habe der Schauspieler und Regisseur zum gegenseitigen Verständnis in der Schweiz und zum nationalen Zusammenhalt beigetragen.

Der Preis wird dem heute 82-jährigen Steinberger am Samstag im Basler Theater Fauteuil von Benedikt Würth, Regierungspräsident (SG) und Präsident der Stiftung ch überreicht.

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SDA-ATS