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Kigali - In Ruanda hat Amtsinhaber Paul Kagame die Präsidentenwahl nach Angaben der Wahlkommission mit 93 Prozent der Stimmen für sich entschieden. Kagame habe mehr als 4,6 Millionen Stimmen und damit 93,08 Prozent auf sich vereinigt.
Dies teilte der Generalsekretär der nationalen Wahlkommission, Charles Munyaneza, am Mittwoch in der ruandischen Hauptstadt Kigali mit.
Das Endergebnis entspricht in etwa den von der Wahlkommission am Vortag bereits veröffentlichten Angaben, die auf den Daten aus einem Drittel der Wahlbezirke beruhten.
Kagame hatte sich am Dienstag bereits als Wahlsieger feiern lassen. Der 52-Jährige kann nun sieben weitere Jahre an der Spitze des ostafrikanischen Landes stehen. Gegen ihn waren drei Kandidaten angetreten.
Die von dem Urnengang ausgeschlossene Oppositionspartei Vereinte Demokratische Kräfte hatte Unregelmässigkeiten bei der Präsidentschaftswahl kritisiert. Der frühere Ministerpräsident des Landes, Faustin Twagiramungu, sprach von einem "stalinistischen Ergebnis" des Urnengangs.
Mit seiner früheren Rebellenbewegung FPR hatte Kagame 1994 in den Bürgerkrieg in Ruanda eingegriffen und damit dazu beigetragen, den Völkermord zu beenden.
In dessen Verlauf hatten Hutu-Milizen binnen weniger Wochen nach UNO-Schätzungen zwischen 800'000 und einer Million Angehörige der Tutsi-Minderheit sowie politisch gemässigte Hutu getötet. Nach seiner Wahl zum Präsidenten 2003 trieb er mit finanzieller Hilfe des Westens die wirtschaftliche Modernisierung des Landes voran.

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SDA-ATS