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Kagels Zwei-Mann-Orchester im Tinguely-Museum Basel

Ein spektakuläres musikalisches Happening ist ab Mittwoch im Basler Tinguely-Museum zu erleben: Wilhelm Bruck und Matthias Würsch bringen in einer neuer Fassung von Maricio Kagels "Zwei-Mann-Orchester" rund 200 mechanisch verbundene Instrumente zum Klingen.

Für die erst dritte Aufführung des skurrilen Werkes des 2008 verstorbenen Komponisten Kagel arbeitet das Museum mit der Paul Sacher-Stiftung und der Musikhochschule zusammen. Für die 1973 vollendete Konzeptpartitur wird in Basel eigens einen neue Orchestermaschine gebaut.

Die bei der Uraufführung in Donaueschingen 1973 eingesetzte Maschine bestand aus über 200 Schlag-, Streich-, Blas-, Zupf- und anderen Instrumenten, teils auch defekten, die zu einem monumentalen Klangerzeuger verbunden waren - das Tinguely-Museum schreibt von einer "klingende Kunst gewordenen Karikatur".

Die Orchestermaschine ist in kompetenten Händen: Kagel-Spezialist Bruck bespielte schon die Exemplare der ersten beiden Aufführungen, und Würsch ist Schlagzeugprofessor an der Basler Musikakademie und Multiinstrumentalist. Das Duo baut das Mega-Instrument auch gleich selber. Aufführungen sind bis Mitte Mai angekündigt.

Das Museum ergänzt das Happening mit Dokumenten der Sacher-Stiftung zu Kagel. Studierende des Instituts Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz dokumentieren das Werden der neuen Fassung des "Zwei-Mann-Orchesters" mit einem Videofilm.

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