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Washington - Im chronisch klammen US-Staat Kalifornien will die Stadt Oakland Marihuana-Fabriken für medizinische Zwecke erlauben. Ein Unternehmen stellte Jobs für 400 Arbeiter und dem Fiskus Steuereinnahmen über 1,5 Millionen Dollar in Aussicht.
Der Stadtrat habe das Projekt am Dienstag (Ortszeit) mit fünf zu zwei Stimmen gebilligt, berichteten US-Medien. Eine weitere Abstimmung in der Stadt östlich von San Francisco stehe noch aus.
Das Unternehmen will gemäss den Angaben auf der Fläche von beinahe zwei Fussballfeldern in leerstehenden Hallen und unter künstlichem Licht den Hanf anbauen. Ziel sei die Produktion von 26 Kilogramm Marihuana pro Tag, allerdings nur für medizinische Zwecke.
Die finanzschwache Stadt verlange, dass die Firma jährlich eine Gebühr von 211'000 Dollar zahle, um eine Aufsichtsbehörde zu finanzieren. In Kalifornien steht im November eine Abstimmung über die Legalisierung von Marihuana an.
Bislang ist es dort lediglich erlaubt, dass Einzelpersonen Hanf für den persönlichen Gebrauch anbauen, wenn sie dafür ein ärztliches Rezept haben. Nach dem Bundesgesetz ist Marihuana nach wie vor illegal. Die US-Drogenpolizei DEA könnte die Fabriken durchsuchen, die Arbeiter festnehmen und die Produktion beschlagnahmen.

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SDA-ATS