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Nach sexuellen Übergriffen eines Pflegers auf über 100 Kinder nimmt der Kanton Bern nun die Heime unter die Lupe: Die Fürsorge- und die Justizdirektion haben einen Expertenbericht in Auftrag gegeben, der die heiminternen Abläufe und die kantonale Aufsicht untersuchen soll.

Der im Februar bekannt gewordene Missbrauchsfall habe gezeigt, dass die Prävention zum Schutz der Integrität von Heimbewohnern ungenügend funktioniere, hält der Kanton in einem Communiqué vom Freitag fest. Deshalb sollen nun die internen Prozesse der stationären Einrichtungen untersucht werden.

Ausserdem soll abgeklärt werden, ob die Heimaufsicht im Kanton Bern besser geregelt werden könnte. Die Aufsichtsstellen des Kantons nehmen heute pro Jahr rund zehn bis fünfzehn Heimbesuche vor.

Mehr liege mit den bestehenden Ressourcen nicht drin, sagte der bernische Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud im vergangenen Februar. In erster Linie seien jedoch die Trägerschaften für die Aufsicht der Heime verantwortlich.

Mit dem Bericht beauftragt wurden der Berner Rechtsprofessor Markus Müller und Monika Egli-Alge, Geschäftsführerin des Forensischen Instituts Ostschweiz. Der Bericht soll bis Herbst 2011 vorliegen. Er soll nicht nur die heutige Situation abbilden, sondern auch Verbesserungsvorschläge enthalten.

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SDA-ATS