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Zürich - Seit Anfang diesen Jahres gibt es für Wohlhabende im Kanton Zürich keine Pauschalbesteuerung mehr. Für eine Bilanz der Auswirkungen ist es zwar noch zu früh, zahlreiche der insgesamt 201 Pauschalbesteuerten haben aber bereits ihre Koffer gepackt.
Neun Personen hätten das kantonale Steueramt kontaktiert und ihren Wegzug angekündigt, sagte Adrian Hug, Chef des Zürcher Steueramtes, auf Anfrage. Dies sind aber längst nicht alle, die ihre Zelte im Kanton Zürich abbrechen. "Von all jenen, die sich still und leise in ihrer Gemeinde abmelden und wegziehen, wissen wir nichts."
Die eigentliche Abwanderungswelle steht zudem wohl erst noch bevor. Pauschalbesteuerte, die auch weiterhin nicht auf die Sonderkonditionen verzichten wollen, haben noch bis Ende 2010 Zeit, aus dem Kanton Zürich wegzuziehen. "Zum jetzigen Zeitpunkt sind wohl viele erst am abwägen", sagte Hug.
Familien mit eingeschulten Kindern würden wohl eher hierbleiben, glaubt er. Anders sehe es bei international vernetzten Einzelpersonen aus, die ihren Wohnsitz ausschliesslich aus steuerlichen Gründen gewählt hätten.
Eine Umfrage in vier Gemeinden zeigt, dass nicht nur die neun Personen, die sich beim Steueramt gemeldet hatten, vom Kanton Zürich verabschiedeten. In Zollikon beispielsweise, wo vor der Abstimmung 13 Pauschalbesteuerte lebten, sind 7 wegegzogen.
In Erlenbach, einer anderen Gemeinde am rechten Seeufer, haben sich von neun Pauschalbesteuerten bisher zwei abgemeldet. In Herrliberg, wo elf Pauschalbesteuerte lebten, haben vier ihre Zelte abgebrochen. In Küsnacht ist "gut ein Viertel" der rund 20 Pauschalbesteuerten weggezogen.

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SDA-ATS