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Der Zürcher Regierungsrat soll sich im Verwaltungsrat der Axpo dafür einsetzen, dass die Geschäftsbeziehungen zum russischen Energiekonzern Rosatom eingestellt werden. Der Kantonsrat hat am Montag ein entsprechendes Postulat von Grünen und GLP dringlich erklärt.

Der Kanton Zürich als Mitbesitzerin des Energiekonzerns Axpo müsse sich dringend von den Umweltverbrechen der Firma Rosatom distanzieren, machten zwei Mitglieder der Grünen und der GLP in einem Vorstoss geltend. Der Abbruch der Beziehungen müsse zum "schnellstmöglichen Zeitpunkt" erfolgen.

Die Mehrheit des Kantonsrats teilte diese Meinung: Mit 121 Stimmen wurde die Dringlichkeit des Postulates unterstützt. 60 Stimmen waren dafür notwendig. Der Regierungsrat muss nun innerhalb von vier Wochen Stellung nehmen.

Verhinderter Besuch in Majak

Auslöser des Vorstosses war ein von der Axpo geplanter, jedoch vom staatlichen russischen Energiekonzern Rosatom abgesagter Besuch in der Uran-Wiederaufbereitungsanlage im russischen Majak. Diese wird von Umweltverbänden seit Jahren kritisiert, sie verstrahle die Umgebung radioaktiv.

Mitglieder der Konzernleitung und des Verwaltungsrates, darunter Regierungsrat Markus Kägi (SVP), wollten sich Ende Juni vor Ort ein Bild über die tatsächlichen Zustände in diesem Werk machen. In diesem lässt auch die Axpo Brennstäbe wieder aufbereiten.

Gegen die Besichtigung legte jedoch Rosatom das Veto ein. Ein Besuch der Wiederaufbereitungsanlage sei nicht möglich, weil sich diese in militärischem Sperrgebiet befinde, begründete die Betreiberfirma die Absage.

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SDA-ATS