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In der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro ist am Freitag der fünftägige Karneval eröffnet worden. Bürgermeister Eduardo Paes übergab am Freitag den Schlüssel der Stadt symbolisch an "König Momo".

Dieser regiert nun während bis Aschermittwoch die närrischen Truppen in der "Cidade Maravilhosa" (wunderbaren Stadt). Gemeinsam mit seiner Königin und zwei Prinzessinnen muss der diesjährige "Momo", Milton Rodrigues, pompöse Feierlichkeiten, aber auch Partys in den ärmsten Favelas am Stadtrand besuchen.

Es werden 756'000 Besucher erwartet, die alle Hotels der Stadt nahezu komplett ausbuchen und 559 Millionen Dollar in der Stadt ausgeben werden, wie die Tourismusabteilung von Rio schätzte.

Die Narren zogen am Freitag durch die Strassen und tanzten maskiert oder in knappen Kostümen zu heissen Sambarhythmen. Das Hauptspektakel beginnt aber erst am Sonntagabend, wenn in Rios Sambódromo die besten Sambaschulen an mehr als 80'000 Zuschauern vorbeiziehen und um die begehrte Karnevalskrone kämpfen.

Für reich und arm

Unter den Zuschauern sind wie immer Stars und Sternchen des Showgeschäfts. Zum Carnaval 2011 werden unter anderen Pamela Anderson und der britische Schauspieler Jude Law in Rio erwartet.

Während sich die Reichen auf den exklusiven Maskenbällen vergnügen, spielen 424 registrierte Bands und DJs auf den Strassen von Rio de Janeiro für Jedermann. Schon seit Wochen musizieren sie auf den Strassen, während Tausende tanzen, trinken und die populären Samba-Hits mitsingen.

Und über den schwitzenden Massen thront in diesen Tagen "König Momo", feuert die Feiernden an und gibt die Anweisung, den Karneval einmal mehr zur grössten Party der Welt zu machen.

In diesem Jahr überschatteten einige Unglücke im Vorfeld des Karnevals die Feiern. In der Provinz Minas Gerais starben Ende Januar 16 Menschen, als eine Stromleitung auf einen Karnevalszug stürzte. Anfang Februar brannte eine Lagerhalle nieder, in der über 8000 Kostüme von Samba-Gruppen gelagert waren.

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SDA-ATS