Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat Washington am Montag damit gedroht, das zwischen beiden Staaten geschlossene Abkommen über eine langfristige strategische Partnerschaft aufzukündigen. Karsai forderte den Stopp von Tötungen von Zivilisten.

Er werde die Partnerschaft kündigen, wenn die NATO-Militärallianz nicht mehr Anstrengungen unternehme, um die Tötung von Zivilisten zu vermeiden, erklärte Karsai. Die NATO-geführte ISAF-Truppe habe seit Samstag in vier Provinzen mehrere dutzend Zivilisten getötet, darunter Frauen und Kinder.

Nach Angaben örtlicher afghanischer Behördenvertreter wurden durch ISAF-Bombardements mindestens 15 Menschen in Badghis und bereits am Freitag sechs weitere in Helmand getötet.

Karsai äusserte sich gegenüber dem ISAF-Kommandanten, dem US-General John Allen, und dem US-Botschafter Ryan Crocker, die er zu einer Dringlichkeitssitzung in den Präsidentenpalast in Kabul geladen hatte.

Karsai und US-Präsident Barack Obama hatten am vergangenen Mittwoch in Kabul ein Abkommen unterzeichnet. Dieses regelt den Einsatz von US-Soldaten am Hindukusch nach dem Abzug der ausländischen Kampftruppen Ende 2014 bis zum Jahr 2024.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS